Die Ausbildereignungsprüfung

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Die Ausbildereignungsprüfung

Die Ausbildereignungsprüfung der Industrie- und Handelskammer gilt bundesweit als nachgewiesene Qualifikation von arbeits- und berufspädagogischen Kenntnissen.

Um in einem Unternehmen ausbilden zu dürfen, sind zusätzlich zu den persönlichen und fachlichen Eignungen auch entsprechende organisatorische, psychologische, pädagogische, rechtliche, und methodische Fertigkeiten notwendig.

Gemäß der AEVO umfasst die Ausbildereignungsprüfung vier große Handlungsfelder mit folgendem Inhalt:

• Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen
• Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken
• Ausbildung durchführen und
• Ausbildung abschließen

Die Prüfung besteht aus zwei Bereichen, einem schriftlichen und einem praktischen Teil. Beide Teile sind mindestens mit ausreichenden Leistungen zu bestehen. Laut Prüfungsordnung kann die Prüfung maximal 2 Mal wiederholt werden. Insgesamt hat die Prüfung eine Dauer von maximal 180 Minuten.
Gemäß der Gebührenverordnungen der IHK beträgt die Prüfungsgebühr für beide Teile der Ausbildereignungsprüfung zwischen 170 € und 230 €. (Stand März 2019). Sollte ein IHK Fachwirt Abschluss vorliegen kann man auf Antrag von der schriftlichen Prüfung befreit werden; entsprechend reduzieren sich die Prüfungskosten.

Der schriftliche Teil der Ausbildereignungsprüfung nach AEVO besteht aus diversen fallbezogenen Multiple-Choice-Aufgaben mit jeweils fünf verschiedenen Antwortmöglichkeiten aus den vier unterschiedlichen Handlungsfeldern. Bei jeder Aufgabe ist die Anzahl der richtigen Antworten angegeben, sodass der Prüfling genau weiß, wie viele Kreuze zu setzen sind. Dabei gilt allerdings die Regel „alles oder nichts“, das heißt, es gibt keine Teilpunkte für „halbrichtige“ Aufgaben.

Bei den Prüfungsfragen unterscheidet man zwischen programmiertem und offenem Satz, es kommen auch gemischte Formen zum Einsatz. Die Industrie- und Handelskammern gehen zunehmend dazu über die schriftliche AEVO Prüfung am Laptop durchzuführen. Informationen dazu einschließlich einer Probeprüfung finden Sie auf den AEVO / AdA Seiten der IHks.

Die Prüfungsanforderungen der IHKs sind sehr unterschiedlich, z.B. hinsichtlich der Anmeldefrist oder der Erstellung eins Konzeptes für die praktische Prüfung. Nähere Hinweise finde Sin meinem Blog

Anhand von Übungsbögen haben die Teilnehmer vorab schon die Möglichkeit, einige Aufgaben durchzugehen und gemeinsam im Kurs zu erarbeiten. Die Prüfung wird teilweise händisch auf einem Lösungsblatt oder aber am Computer mit sofortigem Ergebnis durchgeführt.

Bei der händischen Variante dauert die Zusendung der Ergebnisse in der Regel zwischen 2-3 Wochen; am Computer bekommt man sofort sein Ergebnis. Überwiegend wird das Ergebnis bei der praktischen AEVO/AdA Prüfung bekannt gegeben, zu der man auch im Falle des nicht Bestehens der schriftlichen Prüfung eingeladen wird.

Beide Prüfungsteile finden an zwei unterschiedlichen Tagen statt. Im Regelfall folgt die praktische Prüfung bis zu zwei Wochen nach der schriftlichen AdA/ AEVO Prüfung.

Im praktischen Teil der Prüfung wird entweder eine Ausbildungssituation in Form einer betrieblichen Unterweisung nachgestellt oder eine Präsentation erarbeitet, welche vor den Prüfern, die als Fachpublikum fungieren, zu präsentieren ist. In der Regel wählen die meisten Teilnehmer aber die betriebliche Unterweisung des Auszubildenden.

Im Anschluss folgt ein Fachgespräch, indem die Fähigkeiten zum Planen, Durchführen und Kontrollieren der zukünftigen Ausbilder geprüft sowie das Fachgespräch reflektiert werden.

Der praktische Teil der Prüfung sowie das Fachgespräch dauern im Durchschnitt bis zu 30 Minuten. Allerdings variiert hier die Verteilung sehr stark (z.B. 20 Min. zu 10 Min Unterweisung/Fachgespräch oder umgekehrt).

Mein AEVO-Seminar macht Sie fit für die bevorstehende Ausbildereignungsprüfung. Bei mir lernen Sie unter anderem, wie man prüfungsrelevante Konzepte schreibt, diese souverän präsentiert und mit Hilfe der Vier-Stufen-Methode oder des Lehrgespräches Arbeitsabläufe schult. In diesen Fortbildungen für Ausbilder haben Unsicherheiten so gut wie keine Chance mehr.

Weitere Informationen zur lokalen Kammerprüfung finden Sie in meinem Blog „Individuelle Prüfungsanforderungen„.

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