Sport und Fitnesskaufmann/ Kauffrau

Sport und Fitnesskaufmann/ Kauffrau

Informationen und Details zum Beruf / zur Ausbildung

Einer wachsenden Zahl an Sportstätten und Fitnessstudios steht ein gleichsam erhöhter Bedarf an ausgebildeten Sport und Fitnesskaufmännern/ Kauffrauen gegenüber. Seit 2001 wird diese Berufsbezeichnung in Deutschland geführt. Sport und Fitnesskaufmänner/ Kauffrauen sorgen für einen reibungslosen Ablauf im Unternehmen und erlangen im Rahmen der dreijährigen Ausbildung im Sportbetrieb die hierfür erforderlichen Kenntnisse.

Schwerpunkte des anerkannten Ausbildungsberufs nach dem Berufsbildungsgesetz sind Betriebswirtschaftslehre, Büroorganisation sowie Finanz- und Rechnungswesen. Als Sport und Fitnesskaufmann/ Kauffrau erstellt man Trainingspläne, organisiert Veranstaltungen und den Tagesablauf in Sportstätten, übernimmt Aufgaben im Bereich Controlling und Rechnungswesen, erstellt Kalkulationen und Abrechnungen. Außerdem ist man mit Personalangelegenheiten betraut und steht im direkten Kundenkontakt. Es werden Trainingspläne erstellt und Kunden beraten.

Es gibt keinen gesetzlich vorgeschrieben Schulabschluss als Ausbildungsvoraussetzung zum Sport und Fitnesskaufmann/ Kauffrau. In der Regel haben Personen mit einem Realschulabschluss gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz, der sich in einem Sportbetrieb befindet und von theoretischem Unterricht an einer Berufsschule begleitet wird.

Die Abschlussprüfung wird bei der für das jeweilige Bundesland zuständigen Industrie- und Handelskammer abgelegt. Die Ausbildungsdauer von drei Jahren kann unter Umständen auf zweieinhalb Jahre verkürzt werden.

Die Vergütung während der Ausbildung zum Sport und Fitnesskaufmann/ Kauffrau beträgt in der Regel

  • 1. Ausbildungsjahr: 580 € und 617 €
  • 2. Ausbildungsjahr: 626 € und 666 €
  • 3. Ausbildungsjahr: 668 € und 711 €

Mögliche spätere Einsatzorte sind alle Sportstätten, von Schwimmbädern über Fußballstadien bis zu Sportverbänden und –vereinen, Gesundheitszentren und Wellnesseinrichtungen. Je nach Betrieb kann es zu den Aufgaben eines Sport und Fitnesskaufmanns/ einer Kauffrau gehören, Sportgeräte vorzuführen und Kunden anzuleiten. Daher ist es sicher von Vorteil, Freude am Kontakt und Umgang mit Menschen zu haben, den die Kundenorientierung kennzeichnet diesen beliebten Beruf.

Das spätere Betätigungsfeld ist sehr breit gefächert, auch wenn man als Sport und Fitnesskaufmann/ Kauffrau vor allem für die Verwaltung und Organisation zuständig ist und das Büro vermutlich der Hauptarbeitsort sein wird. Hier werden auch Konzepte für Dienstleistungs- und Sportangebote erarbeitet und sämtliche Geschäftsvorgänge durchgeführt.

Die Berufsperspektiven und Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten als Sport und Fitnesskaufmann/ Kauffrau sind sehr vielfältig. Je nach persönlichem Interesse kann einer Vertiefung der kaufmännischen Qualifikationen erfolgen. Hierfür bieten sich Weiterbildungen als Betriebswirt oder Fitnessfachwirt an.

Ebenso bieten sich weiterführende Studiengänge, etwa in Betriebswirtschaftslehre (B.A.) an. Aufbauend darauf kann man als Sport und Fitnesskaufmann/ Kauffrau leitende Positionen übernehmen oder sich selbständig machen. Des Weiteren gibt es das Studium des Sportmanagements (B.A.) und die Möglichkeit ein Zertifikat als Ausbilder zu erlangen. Hier werden unter anderem arbeitsrechtliche Belange vermittelt und die Unterrichtung und Bewertung von Auszubildenden gelehrt.

In meinen Seminaren werden angehende Ausbilder von Sport und Fitnesskaufmännern/ Kauffrauen für die Anforderungen der schriftlichen und praktischen AEVO/ Ada Prüfung vor der IHK geschult.

Einen Hinweis auf den Ausbildungsrahmenplan Sport und Fitnesskaufmännern/ Kauffrauen finden Sie hier.

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